Erinnerung an Dietrich und Klaus Bonhoeffer, Hans von Dohnanyi und Rüdiger Schleicher

Aktuelle Meldung vom: 21.03.2020

Tegel 1944

Mit einem Aufsatz von Dr. Günter Ebbrecht erinnern wir an die vier Mitglieder der Familie Bonhoeffer, die im April 1945 ermordet wurden.

 

„Es war einfach der zwangsläufige Gang eines anständigen Menschen.“ (Hans v. Dohnanyi) -

Eine Familie im Widerstand gegen den nationalsozialistischen Unrechtsstaat

Erinnerung an die Ermordung von zwei Söhnen und zwei Schwiegersöhnen der Familie Karl und Paula Bonhoeffer durch die Gestapo vor 75 Jahren

von Pfr. i.R. Dr. Günter Ebbrecht, Einbeck

Kurz vor der Befreiung Deutschlands wurden sie von der Gestapo ermordet

Am 8. und 9. Mai 1945 kapitulierte die deutsche Wehrmacht. Der vom NS-Staat durch den Angriff Polens am 1.9.1939 ausgelöste und zum totalen Krieg erklärte 2. Weltkrieg fand ein Ende. Was vielen als Niederlage schien, war in Wahrheit die Befreiung von einer totalitären Herrschaft. Getötet wurden über 55 Millionen Menschen auf allen Seiten, darunter ca. 6 Millionen von den Nazis aus Rassismus und Antisemitismus ermordete Jüdinnen und Juden.

Am 30. April 1945 beging Adolf Hitler, den Dietrich Bonhoeffer 1941 in einer ökumenischen Stellungnahme – geschrieben in der Schweiz - als Lucifer, Satan bezeichnet hatte, Selbstmord. Zuvor gab Hitler bei der sog. Mittagsbesprechung am 5. April die Anordnung, die Mitglieder der Widerstandsgruppe um Admiral Canaris zu töten. Die Russen standen kurz vor Berlin. Die Westallierten waren auf dem Vormarsch Richtung Berlin. Der Krieg war schon verloren. Die Unrechts- und Tötungsmaschinerie der Nazis funktionierte lückenlos...

 

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